Tired
Halt mich, mein Leben!

Wie leicht simple Worte einen zu Traenen ruehren koennen. Es ist so sonderbar, es ist seine Arbeit, so verdient er sein Geld, aber es war so anders. So intensiv. So versprechend, so troestend. Aufregung.

 "Der Regen in mir ertränkt das leere Herz 

  Ein Vakuum, das nicht mehr pulsiert und nicht mehr schmerzt

  Nächtelang bin ich schreiend aufgewacht

  Nur die Wahrheit bleibt verbannt,

  Verborgen in Deiner Ewigkeit."

(c) Zeraphine

 

 Wie verwirrend es ist, wenn man sich fragil fuehlt. Polemik? Manchmal. Unkontrollierbar Aggression, Stimmungsschwankunge, Defizite, die ich an meinem Herzen spuere. Sei bei mir. Sei ganz nah, und egal was ich sage, bleib. Bleib, es ist wirklich so einfach, wenn du da bleibst. Sag es nochmal, und immer wieder, sag mir, dass alles in Ordnung ist, wenn ich es wieder vergesse.

Grausamkeiten, wenn ich in meiner Verwirrung dem Wahn begegne. Vor mir die scheinbare Auswegslosigkeit, hinter mir verfolgt mich die Angst.  Obwohl ich nur die naechsten Meter brauche, obwohl ich weiss, dass es Phasen sind. Dass es an den runden Dingern liegen kann. Oder einfach an dem unerfreulichem Ereignis. Und ich weiss es! Ich bin unausstehlich, ich bin Aufmerksamkeit erheischend und launisch. Ich kann mich doch selbst nicht ertragen. Tust du mir einen Gefallen? Es ist so viel, dass ich verlange, doch du bist selber Schuld. Du hast mir so viel geschworen und versprochen. Sei da. Halt meine Hand, schau mich an, nimm mich in deine Arme, ganz fest, und lass mich fuehlen, dass alles in Ordnung ist... weil ich es oefters in letzter Zeit vergesse.

Vergessen. Wo bin ich? Es war so erschreckend, als die Taubheit von mir Besitz ergriff. Wie sie langsam meine Beine entlang kroch, und ich diese Kaelte in meinen Knochen wahrnahm. Gaensehaut, aber es war die unangenehme Sorte.
Schlimmer waren manch deiner Worte, sie liessen meine Kehle austrocknen. Fragen, lauter Fragen, die in meinem Kopf hallten, am lautesten: Warum? Warum hast du nichts getan oder gesagt? Mich beschuetzt? Unsere Beziehung verteidigt?
Wie sehr ich hasse.

Und ich hasse wahrhaftig. Umgeben von Menschen, deren Idiotie mich von weitem schon anwidert. Welch Ekel in mir hochkommt. Und ich kann mich nicht schuetzen. Ich finde kein Schutzschild, keine Bausteine, um erneut Mauern zu errichten. Es trifft mich wie ein Schlag, es ist die pure Mordlust. Aggression, ich bin so in Rage, dass ich um Fassung ringe. Menschen? Atmende Dinge. Und ich verstehe es nicht, und ich kann es nicht verstehen. Begegne mir mit Hass, und ich schleudere diesen dir hundertfach entgegen!
Ja. Es ist nicht der richtige Weg. Mir gehen eben langsam die heilen Wangen aus.

 Genauso wie die Wege, sie sind vom Nebel verschluckt. Ich geniesse den Nebel, ich mag ihn. Nur, auf Dauer wird auch mein Verstand vernebelt. Meine Sinne getaeuscht. Spuren verblassen - wie finde ich wieder zurueck? Ich moechte bei dir sein.

15.12.08 22:14
 


Werbung


bisher 0 Kommentar(e)     TrackBack-URL

Name:
Email:
Website:
E-Mail bei weiteren Kommentaren
Informationen speichern (Cookie)



 Smileys einfügen
Startseite | Über... | Gästebuch | Kontakt | Archiv | link | designed |

Gratis bloggen bei
myblog.de