Tired
Auf die franzoesische Art

Oder: 3 Tage wach!

Mischmasch, mischmasch. Pitschnass. Ich freue mich auf morgen. Seelen oberhalb von mir. Verwirrende Tastaturen. Heilung einer Wunde.

Ekliges Essen. Heute war es das erste Mal, dass es mir geschmeckt hat. 3 Tage wach. Ritalin wird eine lustige Alternative. Nein, Quatsch. Ritalin wird zu einem Klugscheissenden Vortrag. Ausserhalb, alles ist so weit ausserhalb vo mir. Koffer packen, Matschmatsch essen.

Chatten ist ein Stueck Heimat im fremden Land.

8.4.09 18:05


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Please run away with me to hell.

Wieso blogge ich nur, wenn es mir so schlecht geht? Weil es 'Warum wir im Dreck suhlen' ist. Passend. Ich fuehle mich insuffizient.

Wie oft soll ich noch das Gefuehl des Erstickens beschreiben? Die Wut auf einen selbst? Zerstoerisch, wenn es so ist. So wie jetzt. Zum Glueck ist sie nicht da. Sie haette mich verteidigt, ich weiss es.  Kann ich mich nicht einfach in Luft auflaoesen?

Ja, diese Unzulaenglichkeit treibt mich in den Wahnsinn. Ich moechte einfach nicht weiter existieren. Nicht in diesem Ich. Seit vorgestern weiss ich, wie Cansu sich fuehlt. Ich verstehe dich, Liebes. Und ich kann es heute bestaetigen. Me, putting holes in happiness.

 Zwaenge. Permanentes e-Mails-Kontrollieren.

At least my death wish will come true. Irgendwann, oder?

12.4.09 18:24


So many dirty little secrets

Enttaeuschungen. Via Haendy, fast im Leben. Fast zu weit weg. Dabei kann es gut tun, Dinge auszumessen, auszusaegen, anzupassen. Wann passe ich mich endlich an?

Wut, Wut, Wut! Ich schreie es heraus, ich schreie alles raus, weil es mir nicht passt. Weil ich mich hilflos fuehle, weil ich dumme Gedanken habe, dumme Beduerfnisse befriedigen moechte und und und und. Ich fuehle mich wie bei O.C.

Trunken sein, Verschwinden fuer Sekundenbruchteile. Das primitive daran ist die Naivitaet. Als waere ich das einzige kleine Maedchen mit vielen kleinen Maedchenproblemen. Zentrum des Universums laesst gruessen.

Wie krank. Wie gross die Vorfreude auf laengst vergessene Zustaende doch sein kann. Ich bin krank, aber das macht nichts. Am Donnerstag gehe ich wieder brav in meine Sitzung und rede nur ueber mich mich mich mich. Weil nur ich mich wirklich absolut nur fuer mich interessiere. 

Ich koennte weiterschreiben, ich habe das Beduerfnis weiterzuschreiben, aber Gefuehle groesser als mein Mund Worte spucken kann. Argh! Wie soll man so vieles in Worte fassen? Ich habe Zeit. Ich habe eh nichts zu tun.

Nervositaet und Neugier. Banalitaet und Befreiungsversuche. Musik und Mut und  Magenkreampfe. Gedankengegaenge und Gift und Gestaendnisse. Selbstkontrolle und Sado-Maso. Ich glaube, das langt. o0

20.4.09 21:08


Mindstalking

Wahnwitz. Angstschweiss. Irrsinn in seinen Worten, in meinen Gedanken.

Heute war es ein guter Tag. Bis auf die Muedigkeit, bis auf die spuerbare Dissonanz.

Es tat gut sich auszutoben. Zu rennen, zu schreien, zu schlagen und gewinnen. 

Wie kann man helfen, wenn man in einer Pharmazie voller unbekannter Begriffe steht? Worte mischen, Worte versalzen. Eklig gruene Endprodukte, die uebel riechen helfen nicht bei jeder Krankheit. Krankheit im Herzen? Verstand. Verstand?

Wow, Muedigkeit. Schwerer lastend, desto mehr ich versuche zu fokusieren. Es verwischt, verschwindet.

 Bastard. Ich koennte so ausflippen. Ich tue es de facto gerade auch. Selbstverletzung, wenn ich ihn nicht verletzten kann. Bastard.

21.4.09 22:25


Ganz bleich ist dein Gesicht

Lieben, leiden, Leidenschaften. Der Sommer ist in der Naehe, doch nach fast einem Monat moechte ich meine Herbste zurueck. Wenn es kuehl und kahl und windend ist. Wenn es schwarz ist.

Ich weiss, warum ich liebe. Genuegt es zu wissen? Oder muss man es leben? Wissen ist kein Leben. Und Leben nicht Wissen. Schlimmes Wochenende. Teils schoen, gegen Ende ein Hoehepunkt der Dramatik, doch letztendlich war es ein Happy End.

Asia-flash, wenn ich Ha Jin, Haruki Murakami, Kim Young-Ha lese. Filme. Tauch ab, ich moechte dich besuchen.

Ich habe mein Maeppchen vergessen. Es ist so tragisch, ich habe so viel Zeit, aber ich kann nicht das Geplante erledigen. Als ob mich das Buch dazu zwingen wuerde zu lesen.

Wochenenden sind so verfuehrerisch. Heimatluft bei mir zu Hause. Schmecken, Augen schliessen, Zitstroeme reissen mich in eine weit entfernte Welt. Genuss, es ist so viel Genuss, mit Nostalgie und Sehnsucht. Doch es ist nicht meine Welt.

Verschlingen, ich werde alles verschlingen.

28.4.09 08:25


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