Tired
Selbstdarstellungen

Komm Baby, hier ein boeser Blick noch! Grrr! Ja, so ist gut, mehr, gib mir mehr!

Laecherlich. Wie manche Menschen das Internet nutzen und ihren persoenlichen Verfall zu dokumentieren - 8 Bilder taeglich ins Netz stellen ist ein Muss. Das  Gesicht verziehen, Zaehne zeigen, pseudo-Unschuld und pseudo-Arroganz.
Es muss die pure Langeweile sein.
Ich sah es gerade in einem Interview von Sean Brennan:
"The kids care more about their myspace pages, image and fetish modesl and unimportant bullshit!"
Es ist wirklich interessant, wie man solche Sachen, zu genau solchen Zeitpunkten findet.

Wie auch immer. Wie geht es mir? Ich muss sagen, ich fuehle mich gut. Unglaublich wohl, morgens in der Bahn, bei ihm. Grinsend durch die Gegend stolpern, weil sein Duft an mir haftet. Ich liebe es.
Ich bin mal gespannt, wie die naechsten Wochen vor den Ferien verlaufen werden. Oh, und ich freue mich! Ich freue mich auf den Mittelalter/Weihnachtsmarkt, ich freue mich auf die kleine Ueberraschung fuer ihn [ <3 ] und ich freue mich auf das wundervoll werdende Wochenende. Ich brauche noch ein Nikolausgeschenk >.<
Wo wir schon bei Donnerstag waeren - Arzttermin und Geschenkchen. Oh, und fuer meine kleine Schwester muss ich auch noch was finden. Ach, Himmel! Oh. [Ganz viele 'ohs' heute] Ich moechte auch noch das Ueberraschungszeug kaufen. Aber das Ding sollt ich am Freitag holen. Oder? Oder aber ich nehme welche von hier mit. Vllt habe ich noch Samsagfrueh Zeit - das waere genial.

Wo bleibt er nur? >.<
Deutlich spuerbare Defizite.

3.12.08 19:26


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Voluptate volens frui

Gestern:

Katastrophen reihen sich aneinander, und das nur, weil ich verfuehren wollte. Nichts lernen fuehrt zu Widerholungen.

Es war dennoch schoen, weil er da war. Weil es genau er war. Waere es egal wer anderes, es waere zum Heulen gewesen. Doch er war da. Und wir haben letztendlich angestossen, und es war gut.

 

Heute:

Schlaf. Ruhe. Defizite, weil er nicht da war, doch ich spuerte ihn noch ueberall an mir. Lernen. Nichts tun. Entspannen.
Dann: Jemand, der es nicht wert ist, erwaehnt zu werden, doch ich tue es. Ekel. Massloser Ekel, und das Gefuehl potentiell befreit zu sein. Endlich.

 

Jetzt:

 Wartend, bis es ist soweit,
wartend, bis wir sind vereint.

14.12.08 21:25


Halt mich, mein Leben!

Wie leicht simple Worte einen zu Traenen ruehren koennen. Es ist so sonderbar, es ist seine Arbeit, so verdient er sein Geld, aber es war so anders. So intensiv. So versprechend, so troestend. Aufregung.

 "Der Regen in mir ertränkt das leere Herz 

  Ein Vakuum, das nicht mehr pulsiert und nicht mehr schmerzt

  Nächtelang bin ich schreiend aufgewacht

  Nur die Wahrheit bleibt verbannt,

  Verborgen in Deiner Ewigkeit."

(c) Zeraphine

 

 Wie verwirrend es ist, wenn man sich fragil fuehlt. Polemik? Manchmal. Unkontrollierbar Aggression, Stimmungsschwankunge, Defizite, die ich an meinem Herzen spuere. Sei bei mir. Sei ganz nah, und egal was ich sage, bleib. Bleib, es ist wirklich so einfach, wenn du da bleibst. Sag es nochmal, und immer wieder, sag mir, dass alles in Ordnung ist, wenn ich es wieder vergesse.

Grausamkeiten, wenn ich in meiner Verwirrung dem Wahn begegne. Vor mir die scheinbare Auswegslosigkeit, hinter mir verfolgt mich die Angst.  Obwohl ich nur die naechsten Meter brauche, obwohl ich weiss, dass es Phasen sind. Dass es an den runden Dingern liegen kann. Oder einfach an dem unerfreulichem Ereignis. Und ich weiss es! Ich bin unausstehlich, ich bin Aufmerksamkeit erheischend und launisch. Ich kann mich doch selbst nicht ertragen. Tust du mir einen Gefallen? Es ist so viel, dass ich verlange, doch du bist selber Schuld. Du hast mir so viel geschworen und versprochen. Sei da. Halt meine Hand, schau mich an, nimm mich in deine Arme, ganz fest, und lass mich fuehlen, dass alles in Ordnung ist... weil ich es oefters in letzter Zeit vergesse.

Vergessen. Wo bin ich? Es war so erschreckend, als die Taubheit von mir Besitz ergriff. Wie sie langsam meine Beine entlang kroch, und ich diese Kaelte in meinen Knochen wahrnahm. Gaensehaut, aber es war die unangenehme Sorte.
Schlimmer waren manch deiner Worte, sie liessen meine Kehle austrocknen. Fragen, lauter Fragen, die in meinem Kopf hallten, am lautesten: Warum? Warum hast du nichts getan oder gesagt? Mich beschuetzt? Unsere Beziehung verteidigt?
Wie sehr ich hasse.

Und ich hasse wahrhaftig. Umgeben von Menschen, deren Idiotie mich von weitem schon anwidert. Welch Ekel in mir hochkommt. Und ich kann mich nicht schuetzen. Ich finde kein Schutzschild, keine Bausteine, um erneut Mauern zu errichten. Es trifft mich wie ein Schlag, es ist die pure Mordlust. Aggression, ich bin so in Rage, dass ich um Fassung ringe. Menschen? Atmende Dinge. Und ich verstehe es nicht, und ich kann es nicht verstehen. Begegne mir mit Hass, und ich schleudere diesen dir hundertfach entgegen!
Ja. Es ist nicht der richtige Weg. Mir gehen eben langsam die heilen Wangen aus.

 Genauso wie die Wege, sie sind vom Nebel verschluckt. Ich geniesse den Nebel, ich mag ihn. Nur, auf Dauer wird auch mein Verstand vernebelt. Meine Sinne getaeuscht. Spuren verblassen - wie finde ich wieder zurueck? Ich moechte bei dir sein.

15.12.08 22:14


Ich ich betaeube mich mich mich.

Wo ist die Luft geblieben? Ich ersticke. Ich irre. Ich irre mich, und ich irre umher. Ich sehe nichts, ein Schleier vor meinen Augen truebt die Sicht. Es ist so kalt. Ich hoere deine Schritte, sie entfernen sich immer mehr von mir. Oh Himmel, nein! Geh nicht! Bitte, bleib! Ich liebe dich! Es tut mir leid! Mir tut das alles so Leid, dein Fehlen brennt in meiner Seele, bitte geht nicht von mir fort. Ich.. ich kann nicht atmen. Ich kann mich nicht bewegen. Deine Augen, sie sind so rot geworden. Sie traurig. Deine Stirn in Falten. Ich moechte dich so lange mit Kuessen bedecken, bis sie verschwinden. Die Trauer, Angst und der Kummer. Ich moechte dich heilen. Ich moechte fuer dich wachen. Ich sehe dich an. Sehe dich lange an, und bin betaeubt. Kann den Blick kaum von dir wenden. Kann keinen Laut von mir geben, obwohl ich so vieles aus mir heraus schreien moechte. Ich zittere. Ich sehe dich einfach weiter an. Ich weine. Ich sehe dich einfach weiter an. Du haelst mich. Ich senke den Blick. Du haelst mich fester. Ich weine. Kann nicht atmen. Nicht denken, noch sprechen, oder mich bewegen. Sterben.
22.12.08 23:56


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