Tired
Never never never never never never never never...

Nicht oft, nur wenn es besonders schlimm ist. So wie jetzt. Wenn es sich anfuehlt, wie eine neue Narbe. Oder wie das aufkratzen alter Verletzungen. Es laeuft auf das selbe Ergebnis hinaus, naemlich Ohnmacht. Ich fuehle mich hilflos, ohnmaechtig, gleichzeitig weiss ich, dass das taube Gefuehl gleich kommen wird.

Tears were pouring down her face.

Charlotte sometimes.

Sometimes I dream.

5.11.08 21:55


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Feels good

Hardcore. Seit zwei Woche ist die Welt nicht mehr die selbe.
10.11.08 22:53


I dream to lick your blood from my hands

Sie hoerte sich glucklich an. Ob sie selbst bald zurueck will? Ich wuerde es mir wuenschen.
Aus dem Fenster steigen wird zur Gewohnheit. Wieso muss ich die Vermittlerin spielen? Sie spielt. Nicht ich, nein! Was kann ich denn dafuer? Nichts. Absolutes Nichts. Ich fuehle mich wie eine Schachfigur. Kenne den Unterschied zwischen schwarz und weiss nicht. Weiss nicht was ich tun soll, was ich sagen soll, wie ich mich verhalten soll. Muss ich mitmachen? Ich will mich nicht entscheiden muessen. Partei ergreifen, nein, das werde ich nicht. Ich kann auch nicht neutral sein, ich bin wuetend und verwirrt, und fuehle mich so hilflos. Will nicht, dass es ihn schmerzt. Ich kenne die Geschichten nicht, will auch gar nichts davon hoeren. Ich habe das Gefuehl einen picksenden Splitter in mir zu haben, und ich komme nicht ran, um ihn rauszuziehen.

Was mich auch nicht loslaesst, ist die Tatsache, dass ich nicht das Gefuehl habe, es sei vobei. Es geht nicht in meinen Kopf, ich will nicht darueber nachdenken, doch seit ein paar Wochen beschaeftigt es mich wieder. Und es laesst nicht los, ich kann es wieder einmal nicht gehen lassen. Sie fehlen mir sehr, diese typischen Gespraeche. Es muss nicht einmal diese Fragerei sein. Geht es um Praesenz?
Himmel, wie sehr ich in diesen Liedern gelebt habe. Wie vieles sich doch in den letzten Jahren veraendert hat! Und wie unendlich ich viele Zeiten vermisse. Habe ich Angst vor der Zukunft? Ein bisschen, ja.
Und ich habe nicht gelogen, als ich ein The Cure -Lied zitierte.

However far away I will always love you
However long I stay I will always love you
Whatever words I say I will always love you
I will always love you

Nicht so, wie ich andere Menschen liebe, nein, es geht auch gar nicht. Ich weiss nicht einmal, ob 'Liebe' in diesem Kontext das richtige Wort ist. Alte Gewohnheiten abzulegen ist oft nahezu unmoeglich. Oder scheint zumindest so. Ganz im Gegensatz zu sich neuen aneignen. Vielleicht ist es auch wirklich nicht mehr, als mein bekanntes Problem mit dem Loslassen. Zumindest ist dieses Gefuehl/Beduerfnis/Vermissen/darueber Nachdenken und nostalgisch werden nicht immer vorhanden. Also mache ich doch Fortschritte, oder?

Ich habe so vieles kaputt gemacht. Ich weiss, dass viele meiner Entscheidungen nicht die richtigen waren. Ich kann es nicht erzwingen, ich kann auch nicht ewig warten. Wuerde ich das? Tue ich es denn nicht, in jeder Sekunde, in der ich meine Zeit mit solchen bestimmten Dingen verbringe? Verschwendung. Die ganze Zeit, die ich hineininvestierte scheinen mir gerade wie absolute Verschwendung. Ich bin schreckhaft. Ich bin empoert, entruestet, verstoert, verwirrt, verletzt, verwundert ueber mich selbst! Ich koennte mich hinlegen, und weinen, weinen bis ich leer bin, jeden Gedanken aus mir rausheulen, schreien und um mich schlagen. Hin und her wippen, mich in den Schlaf summen, Erinnerungen nachhaengen, bis ich fast das Gefuehl habe, sie seinen real. Sie seien gegenwaertig, keine Hirngespinste, die mich von Zeit zu Zeit verfolgen. Ich frage mich, ob es bestimmte Momente sind, in denen ich besonders empfaenglich fuer diese Art von Gedankengaengen bin.

Ich kann versuchen zu vergessen, und scheitern. Ich kann mein letztes Stueck Wuerde und Stolz ueber Bord werfen, und es wieder versuchen. Und wieder. Und immer weiter, bis an das Ende der Zeit. Bis ich sterbe, und darueber hinaus. Ich koennte auf ein Neues damit beginnen abzuschliessen, doch was ist, wenn ich wieder aus allen Wolken gerissen werde? Aus meiner ertraeumten, erlebten Welt schon wieder gerissen werde? Natuerlich kann ich auch weitermachen wie bisher. Ab und an warten. Vermissen. Dann wieder ignorieren, aus meinen Gedanken verbannen. Leben.
Ich weiss nicht, was schlimmer ist. Ich kann einem 'nein' kein Vertrauen schenken. Wer weiss, was in einem halben Jahr wieder ist? Dieses moegliche 'ja', wie sehr ich es doch hasse.

Ich setze mich hin. Und ich erwarte wieder die Zeiten, in denen ich nicht vergessen habe - es wuerde mich nur noch mehr zerstoeren - sondern viel mehr gelernt habe, damit umzugehen. Ich warte.

11.11.08 21:36


Ich muss dir etwas Wichtiges sagen.

Ob sich bald etwas aendern wird? Sobald sie da ist? Ja? Ich hoffe es.

Es ist so, wie als wuerde man wieder mit einem Fuss in meinem Leben stehen, an der Schwelle. Nicht ganz drinnen, aber raus will man anscheinend auch nicht. Nur sind es eben die unpassendsten Momente, in denen man sich einmischen will. Ausrastet wegen irgendetwas. Banalitaeten. Freiheitsminimum existiert nicht, wenn man fuer kurze Zeit reinspringt, die Tuer zuknallt und mit dem Finger auf mich zeigt. Auf mich!

Affektiertes Verhalten muss auf die Nerven gehen, wenn man im Stande dazu ist, zu durchschauen. Wieso ist es notwenidig? Ich bin so froh, dass ich in seinen Armen niemand anderes bin, ausser mein kompliziertes Ego. Er kuesst es, und die Welt ist wieder in Ordnung.
Ordnung ist ein komisches Wort. Ist es in diesem Kontext ueberhaupt moeglich? Ich meine, nichts daran ist ordentlich. Oder geordnet. Dieser Ausdruck ist einfach Mist.
Ich sag, die Welt ist mehr als nur ertraeglich, sie ist dann sogar angenehm.

Nettes Maedchen neben mir.

18.11.08 09:09


Zornesroete im Gesicht

Tolga, du bist ein Arschloch. Ich bin wuetend auf dich, doch du weisst es nicht einmal.

 

22.11.08 21:04


Ungeschicklichkeiten

"Kann ich Ihnen weiterhelfen?"
"Aehm, hallo. Ich haette gern einen Schwangerschaftstest."
Seitenblicke. Vorgetaeuschte Souveraenitaet. Weg zum Regal.
"Bitteschoen. Sonst noch etwas?"
"Danke."
Zoegern.
"Dann noch 2 Schachteln Schlaftabletten."
Leicht panische Blicke. Ein Laecheln. Ein kalter Blick.
"Aehm. Einen Moment."
Kollegen. Zweiflende Blicke. Sieg in den Augen. Wessen?
"Das macht dann 34,78Euro."
Zahlen.
"Dankeschoen. Tschuess."
"..."

25.11.08 22:41


Todesstoss.

Wie kannst du nur? Warum? Hilflosigkeit. Ich ahnte es, ich wollte es nicht wahr haben, habe es ignoriert. Wie egoistisch - schon wieder. Was soll ich sagen. Dass es mir leid tut? Dass ich wuenschte, es waere anders? Herzschmerz, wenn ich an Abschiede denke. Du redest von Bedeutungen, du schmeisst mit grossen Worten um dich, und doch bist du es, der geht. Der einfach geht. Ist das ein Vorwurf? Ja! Warum kannst du nicht das sein, was ich mir so lange und so sehr erhoffte? Mein bester Freund. Gespraeche vermissen sagst du. Sagst es nicht einmal, ich lese es in deiner Schreibe, die du nicht einmal an mich schriebest! Wie laecherlich und doch so typisch, wir tauschen Gedanken via Blogs aus. Keiner traut sich, auf den anderen zuzugehen. Es sind ungeschickte Briefe, Gedankengaenge und Verirrungen. Ich werde verrueckt! Warum? Was habe ich denn getan? Habe ich kokettiert? Habe ich provoziert? Ich war so, wie immer. So, wie man sich seinen engsten Freunden gegenueber verhaelt. Ich war ehrlich, egal was ich sagte. Ich fass es nicht, gehst du, Tolga? Gehst du wirklich weg? Es ist egoistisch, doch ich wuenschte, du bliebest. Und doch hast du recht, es ist nicht die gleiche Art der Abhaengigkeit. Nicht das gleiche Beduerfnis.
Weisst du was? Ich verzeihe dir nicht. Nein, diese Genugtuung lasse ich dir nicht. Du gehst! Laesst mich allein. Laesst mich allein? Ich bin so wuetend und verwirrt. Warst du nicht derjenige, der mich ignorierte? Kannst du dir vorstellen, wie schmerzhaft es fuer mich war, dass du an meinem Geburtstag mich im Stich liessest? Weiss der Teufel was du getan hast - es spielt eigentlich auch keine Rolle. Ich habe dich gebeten zu kommen, habe es mir gewuescht, doch du - du bist nicht da. Bist einfach nicht da, und nun willst du auf ewig gehen? Nichts ist ewig, das sagtest du selbst. Was bringt dann ein Abschied, wenn es nicht fuer immer ist? Ich erkenne dich nicht wieder, ich kenne dich nicht mehr, ich weiss nichts, nichts was dir wiederfahren ist. Wer zum Teufel ist D.?! Und was zum Teufel meinst du mit dem Dritten?! Dem Dritten was?! Verdammt. Sprich mit mir. Ich bin so wuetend, traurig und panisch, dass ich losheulen koennte. Todesstoss. Du versetzt mir den Todesstoss.
26.11.08 20:29


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