Tired
Un-heiten.

Wie unzufriedenstellend es ist, wenn ich herausfinde, dass ich etwas nicht kann. Nicht umsetzen kann, was ich will. Ich arbeite daran. Was sie will, bekommt sie auch! Ich verwoehnte Goere.

Bloggen. Loswerden was ich denke, erlebte, dachte, um mich zu erleichtern. Ist es nicht so, dass man niemandem wirklich alles erzaehlen kann? Es ist so kompliziert, da es immer Probleme bezueglich der Definition einzelner Woerter gibt. Doch wenn ich schreibe, so schreibe ich fuer mich. Ich verstehe es. Es gehoert mir.

 Nun zum eigentlichem Sinn des ganzen: Der Schultag verging zuegig, der Seminarkurs fing nun quasi richtig an. Mit der Gruppe alles soweit selbst erarbeitet. Wir sind alle gespannt wie sich unser Thema entwickeln wird. Es hat sich herausgestellt, dass der lauteste und stoerendste Mensch der Klasse Angst vor mir hat.

Es nervt mich, dass ich am Donnerstag in Muenchen sein muss. Mit meiner neuen Klasse. Ich muss ehrlich sagen, dass ich statt dessen lieber Unterricht haette. Und das, weil ich a) 2 Stunden frueher aus haette und b) keinen Mittagsunterricht habe. Aber nun werde ich voraussichtlich um 20 Uhr zu Hause ankommen, und etwas sehen, wobei ich lieber etwas anderes ganz nah bei meinem Gesicht haette.

23.9.08 21:54


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Pauschales Paradoxon

Muenchen. Universitaet. Starbucks. Lachen. Quatschen. Austausch und Wechsel; der Sprachen, der Woerter, der Stimmungen und der Gedanken.

Diese absolute Stille. Es war so ruhig. Ich war so beruhigt. Diese riesigen Hallen, diese Menschen mit einem Buch in der Hand, diese Atmosphaere. Der Park, der so typisch war. Ich wollte mich hinsetzen und lesen. Den ganzen Tag. Haette man mich nicht zur Vernunft gebracht, waere ich am liebsten noch dort, in dieser Unendlichkeit.
In Vorlesungen reinschauen, nur ganz wenig, die Tuer oeffnen, und sie schliessen. Unentschlossen.

Regen, Kaelte, Erschoepfung. Ich hatte letztendlich wohl als einzige trockene Fuesse. Um Dunkelheiten schleichen und warten, an der falschen Stelle stehen, abgeholt werden, und sich von dieser ploetzlichen Angst erholen. Sich beruhigen. Ich freue mich auf heisses Wasser und flauschige Handtuecher.

25.9.08 21:58


Pan(gst)ik

Geplatzt. Ganz einfach. Ich hab es nicht mal gehoert. Schockierung. Adrenalin. Zittern.

P - penetrante
A - Angst
N - nicht natuerlicher
I - Idiotie
K - kommt

So. Ich hab mich beruhigt, dank ihr. Das Universum hat sie mir geschickt, ich kann atmen ohne zu ersticken. Es gibt wenigstens nun einen Plan. Einen guten Plan zu haben, ist unglaublich beruhigend. Es ist alles in Ordnung. Da hat er ja seine Herausforderung!
Ich bin noch immer so unendlich aufgedreht, ich kann kaum stillsitzen. Kaum was gegessen, kaum ein Hungergefuehl, kaum der Rede wert.

Jetzt muss es nur noch hinter uns gebracht werden.

27.9.08 23:50


Sonntag

Wir waren im Krankenhaus. Er und ich. Und es ist unglaublich, doch gerade an diesem Tag war dieses Krankenhaus ueberfuellt wie selten. Nein, es war keine Massenkatastrophe, noch eine Epidemie. Es war die Feier des 40-jaehrigen Bestehens, und somit auch der Tag Der Offenen Tuer. Problemschilderung an der Rezeption, auf in den 3. Stock. Menschen suchen, in einen Becher pinkeln, und dieser Test wurde durchgefuehrt. Das war das erste Mal in meinem Leben, dass so ein Test gemacht wurde mit mir. Der Wahnsinn. Ich war seit dem Morgengrauen hibelig, zittrig und nervoes, habe meine Haende mit Arbeit beschaeftigt, und mich gezwungen etwas zu essen. Jedenfalls - Test war negativ, Verschreibung, 10 Euro zahlen, Notfallapotheke suchen. Mein Liebster zahlte die naechsten 20 Euro, und es ist schon sehr witzig so eine ganze Schachtel zu bekommen, wo jedoch nur eine einzige, winzige Tablette drin ist. Als waere sie harmlos, unbedeutend und nicht im geringsten so zukunftsbeeinflussend wie sie ist.

Das war der Krankenhausteil. Auf zum Liebsten, alles verdauen, noch ungeahnt welch Pein auf mich zukommt. Irgendwie durchgestanden. Irgendwie immernoch am atmen.

Forgive quickly, love truely, kiss slowly, and never regret anything that made you smile.

Wieviel Anstrengung dazu gehoert, ist schon ab und an unvorstellbar. Aber das enormste Problem war heute, dass ich das Gefuehl hatte ich zerberste. In millionen Stuecke werde ich nun explodieren. Rage, Wut, Unverstaendnis und das unaufhoerliche Gefuehl es los werden zu muessen. Diese ganzen belastenden Gefuehle. Musik aufdrehen, schreien, Tueren knallen, bruellen. Wie pubertaer. Es ging nicht anders.

Die gute Nachricht des Tages, die natuerlich genauso realitaetsverrueckt ist, wie der Rest der letzten Tage, war jedoch die Neuigkeit, dass mein Bruder mir das Geld fuer den Fuehrerschein zahlt. Mein Bruder.

29.9.08 18:24


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