Tired
Voluptate volens frui

Gestern:

Katastrophen reihen sich aneinander, und das nur, weil ich verfuehren wollte. Nichts lernen fuehrt zu Widerholungen.

Es war dennoch schoen, weil er da war. Weil es genau er war. Waere es egal wer anderes, es waere zum Heulen gewesen. Doch er war da. Und wir haben letztendlich angestossen, und es war gut.

 

Heute:

Schlaf. Ruhe. Defizite, weil er nicht da war, doch ich spuerte ihn noch ueberall an mir. Lernen. Nichts tun. Entspannen.
Dann: Jemand, der es nicht wert ist, erwaehnt zu werden, doch ich tue es. Ekel. Massloser Ekel, und das Gefuehl potentiell befreit zu sein. Endlich.

 

Jetzt:

 Wartend, bis es ist soweit,
wartend, bis wir sind vereint.

14.12.08 21:25


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Selbstdarstellungen

Komm Baby, hier ein boeser Blick noch! Grrr! Ja, so ist gut, mehr, gib mir mehr!

Laecherlich. Wie manche Menschen das Internet nutzen und ihren persoenlichen Verfall zu dokumentieren - 8 Bilder taeglich ins Netz stellen ist ein Muss. Das  Gesicht verziehen, Zaehne zeigen, pseudo-Unschuld und pseudo-Arroganz.
Es muss die pure Langeweile sein.
Ich sah es gerade in einem Interview von Sean Brennan:
"The kids care more about their myspace pages, image and fetish modesl and unimportant bullshit!"
Es ist wirklich interessant, wie man solche Sachen, zu genau solchen Zeitpunkten findet.

Wie auch immer. Wie geht es mir? Ich muss sagen, ich fuehle mich gut. Unglaublich wohl, morgens in der Bahn, bei ihm. Grinsend durch die Gegend stolpern, weil sein Duft an mir haftet. Ich liebe es.
Ich bin mal gespannt, wie die naechsten Wochen vor den Ferien verlaufen werden. Oh, und ich freue mich! Ich freue mich auf den Mittelalter/Weihnachtsmarkt, ich freue mich auf die kleine Ueberraschung fuer ihn [ <3 ] und ich freue mich auf das wundervoll werdende Wochenende. Ich brauche noch ein Nikolausgeschenk >.<
Wo wir schon bei Donnerstag waeren - Arzttermin und Geschenkchen. Oh, und fuer meine kleine Schwester muss ich auch noch was finden. Ach, Himmel! Oh. [Ganz viele 'ohs' heute] Ich moechte auch noch das Ueberraschungszeug kaufen. Aber das Ding sollt ich am Freitag holen. Oder? Oder aber ich nehme welche von hier mit. Vllt habe ich noch Samsagfrueh Zeit - das waere genial.

Wo bleibt er nur? >.<
Deutlich spuerbare Defizite.

3.12.08 19:26


Vergib mir, ich habe gesuendigt.

Es gibt sie tausendfach. Beruehrungen, von Menschen, die man liebt. Freundschaftliche Umarmungen, zaertliche Liebkosung. Die suesseste ist wohl, die Ruehrung im Herzen, wenn man in die Augen des einen schaut. Nach Antworten sucht. Und man findet das lebensnotwendigste; den Halt, die Liebe, die Hoffnungen und Traeume, und man weiss, es ist alles gut. Es wird immer besser, solange er da ist, solange er mich in seinen Armen haelt. Solange er bei mir ist.
Es gibt Beruehrungen, die man vermisst. Von Menschen, die nicht mehr fuer einen existieren - ich meine nicht, dass sie tot sein muessen. Sie sind einfach nur weg. Worte von ihnen, die einen [be]ruehrten.
Beruehrungen, die man bereut. Verhasst. Nicht haette zulassen duerfen. Sie streifen den Abgrund, in den man fallen kann, streifen das Leben, dass man so sorglos und behuetet gefuehrt hat. Verletzende Beruehrungen, gewaltsames, erzwungens. Sie hinterlassen Reue, und das einzige, was man in so einem Fall tun kann, ist zu hoffen, dass man daraus gelernt hat.
Nach einer Hand zu greifen und sie zu halten gehoert zu den treusten Beruehrungen. Vielleicht auch zu den ehrlichsten. Zu Traenen ruehren. Beruehrungen gefolgt von Traenen, das ist bei mir im Moment nichts ungewoehnliches. Wie sehr er mir fehlt, mein Liebster.

"In deinen Schoss will ich die Traenen saehen,
 die unentwegt nach innen liefen."

(c) ST

Ich sitze schon wieder hier, und ich weine vor Glueck und Sehnsucht. Es gibt keinen einzigen Ort, an dem ich lieber waere; ich gehoere in seine Arme. Teilweise fuehle ich mich so grausam und schrecklich, und ich sehe genau das als meine Strafe an. Doch andererseits bin ich so dankbar. Dankbar, dass es ihn gibt. 

Ich bin ein kitschiges, kleines Maedchen. Ich weiss. Es stoert mich aber nicht im Geringsten. Es ist das Schoenste an ihn zu denken, und ich neige enorm zur  Traeumerei.
Jedesmal, wenn ich mich am liebsten wegwuenschen wuerde, da phantasiere ich in Gedanken mit ihm. Bei ihm. Um ihn, fuer ihn. Es ist so vorhersehbar, doch das macht mir nichts. Wir sind in einem riesigen Schloss bei Nacht. Wir sind in Hotelzimmern, in Kinosaelen, in einem Park, in einem fremden Land - wir sind zu zweit. Und so hoffe ich, dem Leid ein Ende bereiten zu koennen.

Vergangenheiten akzeptieren. Zukunftsplaene arrangieren. Ich liebe dich. Ich liebe es, bei dir zu sein. Ich liebe es, mit dir zu sein. Ich liebe alles, was sich um dich dreht, von dir handelt, dich einbezieht, dich streift und dich fasziniert. Ich wuensche mir..

30.11.08 16:08


Absterben

Dieser Hass, dieses Unverstaendnis. Ich bin in Amokstimmung. Sie sind Teile von mir, und am liebsten wuerde ich nach einem Messer greifen und sie von mir schneiden. Stueck fuer Stueck wuerde ich mich selbst zerstueckeln, um diese Last loszuwerden, dieses Bedraengnis von mir abzutrennen. Wie verfaulte Stellen einer Frucht. Mit Faeusten mich bearbeiten, bis ich es ertragen kann. Bis ich wieder Atmen kann. Doch es ist gerade kein Platz um auszuholen. Um genug auszuholen. Einsamkeit, wenn ich versuche auszubrechen.

Ich moechte Faeuste regnen lassen, ich moechte Blut an den Haenden. Eigentlich moechte ich doch nichts weiter, als leben. 

Stunden spaeter: Noch ist nicht alles abgeklungen. Weiterhin fuehle ich tiefe Einsamkeit. Ausbrechen anders: gegen Ecken und spitze Kanten rennen. Abprall. Ich fuehle mich wie in Fight Club, als 'Jack' sich so oft selbst verpruegelt. Genugtuung. An wen, soll ich es sonst auslassen? Worte kommen mir so banal vor. Es troestet nicht, zu wissen, dass es nicht ewig so ist. Es ist jetzt so. Und es ist jetzt grauenhaft. So verletzend, so rasierklingenscharf und mich so ausfuellend.

Es kommt schon wieder hoch, diese Wut. Nichts ist gleich. Nichts ist fair heute. Ich will mich in Dunkelheiten verstecken. Ich will in ihr schlafen. Tausend Jahre lang will ich schlafen. Sascha, bleib bei mir. Leg dich zu mir. Lass uns schlafen, tausend Jahre lang.

28.11.08 20:46


Schwarzer Kaefig - Eingesperrt im Lichte

Samuel :

Nenne mir den Preis !

Luzifer :

Übergib mir Deine Seele !

...

Samuel :

Ohne Gnade dieser Zwiespalt mich zerreißt,
Der mir einerseits den Hoffnungsschimmer verheißt
Und mir andrerseits das Höllenfeuer bringt!
Habe Gnade mit der Seele, die um Antwort ringt! 

 

(c) Samsas Traum

 

 

28.11.08 19:51


Todesstoss.

Wie kannst du nur? Warum? Hilflosigkeit. Ich ahnte es, ich wollte es nicht wahr haben, habe es ignoriert. Wie egoistisch - schon wieder. Was soll ich sagen. Dass es mir leid tut? Dass ich wuenschte, es waere anders? Herzschmerz, wenn ich an Abschiede denke. Du redest von Bedeutungen, du schmeisst mit grossen Worten um dich, und doch bist du es, der geht. Der einfach geht. Ist das ein Vorwurf? Ja! Warum kannst du nicht das sein, was ich mir so lange und so sehr erhoffte? Mein bester Freund. Gespraeche vermissen sagst du. Sagst es nicht einmal, ich lese es in deiner Schreibe, die du nicht einmal an mich schriebest! Wie laecherlich und doch so typisch, wir tauschen Gedanken via Blogs aus. Keiner traut sich, auf den anderen zuzugehen. Es sind ungeschickte Briefe, Gedankengaenge und Verirrungen. Ich werde verrueckt! Warum? Was habe ich denn getan? Habe ich kokettiert? Habe ich provoziert? Ich war so, wie immer. So, wie man sich seinen engsten Freunden gegenueber verhaelt. Ich war ehrlich, egal was ich sagte. Ich fass es nicht, gehst du, Tolga? Gehst du wirklich weg? Es ist egoistisch, doch ich wuenschte, du bliebest. Und doch hast du recht, es ist nicht die gleiche Art der Abhaengigkeit. Nicht das gleiche Beduerfnis.
Weisst du was? Ich verzeihe dir nicht. Nein, diese Genugtuung lasse ich dir nicht. Du gehst! Laesst mich allein. Laesst mich allein? Ich bin so wuetend und verwirrt. Warst du nicht derjenige, der mich ignorierte? Kannst du dir vorstellen, wie schmerzhaft es fuer mich war, dass du an meinem Geburtstag mich im Stich liessest? Weiss der Teufel was du getan hast - es spielt eigentlich auch keine Rolle. Ich habe dich gebeten zu kommen, habe es mir gewuescht, doch du - du bist nicht da. Bist einfach nicht da, und nun willst du auf ewig gehen? Nichts ist ewig, das sagtest du selbst. Was bringt dann ein Abschied, wenn es nicht fuer immer ist? Ich erkenne dich nicht wieder, ich kenne dich nicht mehr, ich weiss nichts, nichts was dir wiederfahren ist. Wer zum Teufel ist D.?! Und was zum Teufel meinst du mit dem Dritten?! Dem Dritten was?! Verdammt. Sprich mit mir. Ich bin so wuetend, traurig und panisch, dass ich losheulen koennte. Todesstoss. Du versetzt mir den Todesstoss.
26.11.08 20:29


Ungeschicklichkeiten

"Kann ich Ihnen weiterhelfen?"
"Aehm, hallo. Ich haette gern einen Schwangerschaftstest."
Seitenblicke. Vorgetaeuschte Souveraenitaet. Weg zum Regal.
"Bitteschoen. Sonst noch etwas?"
"Danke."
Zoegern.
"Dann noch 2 Schachteln Schlaftabletten."
Leicht panische Blicke. Ein Laecheln. Ein kalter Blick.
"Aehm. Einen Moment."
Kollegen. Zweiflende Blicke. Sieg in den Augen. Wessen?
"Das macht dann 34,78Euro."
Zahlen.
"Dankeschoen. Tschuess."
"..."

25.11.08 22:41


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